Wenn die Lücke zwischen zwei Stämmen nicht stimmt, wird aus einer einfachen Zuführung schnell ein Problem.
Ein Stamm kommt zu früh. Ein Prisma liegt schräg. Die Lichtschranke reagiert empfindlich auf Staub, Schmutz oder ungünstige Stammlagen. Was zunächst wie eine kleine Abweichung aussieht, endet im schlimmsten Fall als Fehleinwurf, Stau oder Anlagenstillstand.
Mit gapControl überwachen wir den Stammeinwurf kamerabasiert und in Echtzeit. Das System erkennt Stämme und Prismen im Sichtbereich, bewertet die tatsächliche Einwurfzone für den nächsten Stamm und meldet auffällige Stammlagen, bevor daraus ein Stillstand entsteht.
Die Auswertung erfolgt direkt vor Ort, ohne Cloud Anbindung. Durch moderne KI basierte Objekterkennung wird der Stamm im Kamerabild erkannt, seine Lage bewertet und mit einer konfigurierbaren Freigabelogik kombiniert. So erkennt die Anlage nicht nur, ob ein Punkt frei ist, sondern ob der relevante Bereich für den nächsten Stamm tatsächlich frei ist.
Damit kann gapControl eine empfindliche Lichtschranke ersetzen oder bestehende Sensorik sinnvoll ergänzen. Besonders bei Staub, Erschütterung, wechselnden Stammformen und schwierigen Einwurfsituationen entsteht eine robustere und besser nachvollziehbare Überwachung.
Für Bediener und Instandhaltung wird der Status direkt im Livebild sichtbar: erkannte Stammkonturen, Referenzbereiche, Freigabelinien und Warnzustände zeigen klar, warum eine Freigabe erfolgt oder blockiert wird.
Die Integration in bestehende Anlagen erfolgt flexibel über Modbus TCP, Siemens Communication, OPC UA oder MQTT. Optional kann die Visualisierung über ein webbasiertes Dashboard erweitert werden.
gapControl macht die Stammzuführung stabiler, transparenter und weniger abhängig von empfindlicher Punkt-Sensorik.
„Seeing what matters“ gapControl von Fischer Engineering
